MAP


MAP - die Schatzkarte - eignet sich besonders für Situationen, in denen es zunächst darum geht, dass sich ein Kreis kennen lernt und sich gemeinsam mit der Person über sie Gedanken macht – und zwar vor allem positive (vgl. O'BRIEN & FOREST 1989, 47-52, O'BRIEN & PEARPOINT 2002).

MAP geht in sechs Schritten vor, die auf einem Plakat visualisiert werden: Nach der Klärung, was die Anwesenden mit der Person zu tun haben und worum es bei MAP geht, wird als erstes ein Blick auf Bedeutendes aus ihrer Geschichte gerichtet. Als zweites tauscht sich die Gruppe darüber aus, welche Träume sie für die Zukunft der Person hat, auch eventuelle Albträume werden kurz angesprochen.
 
 
 
 
 
 
 


Als viertes wird zusammengetragen, welche Eigenschaften die Anwesenden an der Person schätzen und was sie in ihr Leben bringt, das es ohne sie nicht gäbe. Ebenso werden ihre Vorlieben, Stärken und Begabungen thematisiert. Im fünften Schritt wird gemeinsam besprochen, was die Person für die Erfüllung ihrer Träume braucht. Den schlussendlichen sechsten Schritt  bildet eine Verabredungsliste, in der festgehalten wird, was die Anwesenden konkret zur Umsetzung der Ziele beitragen können – und dies ist bereits der Übergang zum PATH.